Jiří Valoch
Lebt in Brno
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Jiří Valoch
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Von 1965 bis 1970 studierte Valoch an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität in Brno Tschechische und Deutsche Literatur sowie Ästhetik. Seit 1966 ist er als Kunstkritiker, Theoretiker und Kurator tätig. Von 1972 bis 2001 arbeitete er als Theoretiker und Kurator am Haus der Kunst (Dům umění) in Brno. Zur Zeit ist er Kurator an der Nationalgalerie Prag. Seit 1966 nahm Valoch an zahlreichen Einzelausstellungen (Tschechien, Slovakei, Polen, Deutschland, Italien, Niederlande, Österreich) und Gruppenausstellungen teil. Von 1968 bis 1972 war er Mitglied des Klubs konkretistů (Klub der Konkretisten) und seit 1977 des Klubs konkretistů 2.
Valoch ist Dichter und Autor visueller und konzeptueller Poesie, fotografischer Konzepte, Events und Interventionen in natürlicher Umgebung, von Künstlerbüchern und Textinstallationen. 1969 organisierte er in Brno die wegweisende Ausstellung Partitury – hudební grafika, in der unter anderem Arbeiten von George Maciunas, Ken Friedman, Willem de Ridder, Wolf Vostell, Cornelius Cardew, Ben Vautier, George Brecht und vielen anderen zu sehen waren. Valoch korrespondierte mit einer Reihe von Fluxus-Künstlern (z.B. mit Maciunas) und nahm an Events wie den Spatial Poems von Mieko Shiomi teil. In einigen seiner Partituren ließ er sich von den Events der Fluxus-Künstler inspirieren. So werden minimale Eingriffe in Alltagssituationen vorgenommen, die entweder als Stück angekündigt werden können, oder nicht. Zum Beispiel:
two options: